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Edith Stein kam als Kind jüdischer Eltern zur Welt, studierte Philosophie in Göttingen und Breslau und wurde Assistentin bei Edmund Husserl in Freiburg. 1922 wechselte sie ihren Glauben und wurde katholisch getauft. 1933 trat sie in Köln in den Karmeliterorden ein mit dem Ordensnamen Benedicta vom Kreuz. Im Jahre der großen Judenverfolgung 1938 legte sie ihr Gelübde ab. Am 1. Januar 1939 floh sie wegen ihrer jüdischen Abstammung vor den Nationalsozialisten nach Holland ins Kloster Echt. Nach dem Tod der Mutter 1936 ging auch ihre Schwester Rosa in das Kloster in Echt. Nach der Besetzung der Niederlande wurden beide am 2. August 1942 von den Deutschen verhaftet. "Komm, wir gehen für unser Volk", sagte Edith dabei zu Rosa. Auf die zuvor mögliche Flucht in die Schweiz hatte sie verzichtet, weil diese nur ohne ihre Schwester möglich gewesen wäre. Am 7. August wurde Benedicta vom Kreuz nach Auschwitz verschleppt und dort in der Gaskammer ermordet.

Kanonisation

Beim Deutschlandbesuch von Papst Johannes Paul II. wurde Benedicta vom Kreuz Stein selig gesprochen, im Oktober 1998 erfolgte durch ihn die Heiligsprechung. Sie ist die erste katholische Heilige, die eine geborene Jüdin ist. Die katholische Kirche will die Heiligsprechung als Zeichen der Versöhnung mit dem Judentum gewertet wissen, Kritiker weisen auf die Vereinnahmung jüdischen Leidens hin.